Josef Dobrovský: Deutsch-böhmisches Wörterbuch, Praha 1821.
Edice © Mirek Čejka, Vojtěch Černý, Boris Lehečka, Zuzana Leštinová, Michaela Novotná, Martin Stluka, Iva Trhlíková, Robin Ujfaluši
Verze: 6. 4. 2008
Seznam heslových slov výchozího jazyka (němčiny)
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Index českých slovních tvarů
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Strany zdroje: II/120, II/121
Reißen, v. irr. du reißeſt, ich riß, geriſſen, reiß; I. v. n. trhati ſe, rumpi; přetrhnauti ſe, wytrhnauti ſe; ein Faden, ein Band, ein Strick reißen, nit, tkanice, prowazy ſe trhagj, ſe přetrhnau. 2) pukati ſe; der Erdboden reißt vor Hitze, země ſe horkem puká; das Eis reißt, led ſe puká, láme, tře; die Tenne iſt geriſſen, mlat ſe rozpukal. 3) Ein reißender Strom, prudký praud; die Waare gehet reißend ab, zbožj gde gako na dračku. 4) Der Wind reißt, wjtr bauřj. 5) fig. das Reißen in den Gliedern, lámánj w audech; im Leibe, žřenj, vgjmánj, trhánj; die reißende Gicht, lámawá dna. II. v. a. trhati, přetrhnauti, roztrhnauti; einen Faden, nit přetrhnauti; in Stücke reißen, na kuſy roztrhati; ſich an einen Nagel reißen, o hře 121 bjk ſe vſſkrábnauti; Federn reißen, peřj dráti; geriſſene Federn, drané peřj. 2) Holz reißen, dřjwj trhati; geriſſene Latten, trhané lati, trhanice. 3) Einen Ochſen, einen Hengſten, beyka, hřebce kleſtiti, řezati; Karpfen, kapra trhati. 4) reyſowati; Reißen lernen, včiti ſe reyſowati. 5) Etwas aus der Hand, das Kind aus den Armen, něco z ruky, djtě z rukau wydřjti; den Hut vom Kopfe, den Rock vom Leibe, klobauk s hlawy, kabát s těla ſtrhnauti; ich möchte mir die Haare aus dem Kopfe reißen, oberwal bych ſe; der Wind reißt die Ziegel von den Dächern, wjtr trhá cyhly ſe ſtřech; Jemanden niederreißen, někoho porazyti; reißende Thiere, drawá zwjřata; um etwas ſich reißen, o něco ſe dráti; etwas an ſich reißen, něco chwatiti; ſeine Leidenſchaft reißt ihn dahin, geho náružiwoſt ho k tomu neſe, pudj. 6) Poſſen reißen, kudrlinky, fraſſky, ſſaſſky prowozowati, ſſibřinkowati, laſſkowati, ſſaſſkowati; Zoten, oplzle mluwiti.
Strany zdroje: II/354, II/355
Verlieren, v. irr. a. tratiti, ztratiti, perdere; das Leben, ſein Vermögen, žiwot, ſwé gměnj; ſeine Börſe, měſſec; hier und da, nach und nach, roztratiti. b) pozbyti; den Verſtand, die Schmerzen, das Reißen in der Gliedern, die Geſundheit, die Hoffnung, die Schönheit, rozumu, boleſti, trhánj w audech, zdrawj, naděge, kráſy. c) fig. a) ztratiti, prohrati, propecy; den Proceß, při. b) prohrati; eine Schlacht, bitwu; im Spiele, prohrati, prohráwati we hře. c) im Handel, prodělati. d) mařiti, zmařiti; ich verliere nur meine Mühe dabey, gá při tom mařjm gen ſwau prácy; alle Schläge, alle Ermahnungen ſind an oder bey ihm verloren, wſſe bitj, wſſecka napomjnánj gſau na něm zmařená; einen Tag, die Zeit, mařiti den, čas. d) die Luſt zu etwas, odnechtjti ſe někomu něčeho. f) Verloren gehen, tratiti ſe, ztratiti ſe, k ztracenj přigjti, etwas verloren geben, halten, za ztracenau dáti, mjti; er iſt verloren, geſt po něm weta, ten tam; ein verlorner, ztracenec; der verlorne Sohn, marnotratný ſyn, prodigus filius; es iſt Malz und Hopfen an ihm verloren, darmo cykána mýti; na Tábor wodu weſti; die verlorne Schildwache, ztracená ſtráž, warta; verloren Zeichnen zeichnen , na ztraceno reyſowati; verloren gehen, na ztracenj přigjti, zahynauti. 2) v. rec. ſich, tratiti ſe, ztratiti ſe; 355 die Zuſchauer, diwácy; eine Krankheit, nemoc. b) aus den Augen, s očj. c) am Ende ins Grüne, na koncy do zelena. d) in Gedanken verlieren, zamyſliti ſe.
Strany zdroje: I/248
Gliederkrankheit, f. klaubnj nemoc, pakoſtnice, dna, mor. ſſtjpánj, odřenj w audech, ſ. Gicht.
Strany zdroje: I/248
Gliederweh, n. lámanj w audech, w klaubjch. 2) dna.